A A A - Schriftgröße anpassen

Porträt

Einwohner und Fläche

Die Gemeinde Winkelhaid, im südlichen Teil des Landkreises Nürnberger Land gelegen, hat gegenwärtig etwa 4.350 Einwohner. Von den 27 Städten, Märkten und Gemeinden steht Winkelhaid im Landkreis nach der Einwohnerzahl an 14. Stelle. Mit ihren 6,52 qkm zählt sie zu den flächenmäßig kleinsten Gemeinden. Die Bevölkerungsdichte beträgt etwa 670 Einwohner/qkm. Mit 434 m NN liegt Winkelhaid ungefähr 100 m höher als Nürnberg.

Freizeitwert, Kultur- und Vereinsleben

Die Nähe der Großstadt Nürnberg prägt die Gemeinde Winkelhaid. Dennoch hat sie ihren eigene Reiz und ihren unverwechselbaren Charakter erhalten. Die Gemeinde stellt sich als ein intaktes Gemeinwesen dar, in welchem der Gemeinsinn immer wieder viele Hochzeiten feiert, in dem die Bürgerinnen und Bürger durch ihre Aktivitäten, durch ihr Mitgestalten und ihre Eigeninitiativen ein modernes lebens- und liebenswertes Winkelhaid geschaffen haben - eine pulsierende Gemeinde.

Für Winkelhaid kann ein hoher Wohn- und Freizeitwert festgestellt werden. Sämtliche Einrichtungen der ver- und entsorgungsmäßigen Infrastruktur sind vorhanden, ebenso eine gute verkehrsmäßige Erschließung sowie ein großes kulturelles, geselliges und sportliches Angebot.

Insbesondere ist hier der Turn- und Sportverein mit seinen über 2.000 Mitgliedern in 14 Abteilungen und der Schützenverein Penzenhofen sowie der Schnupfclub Ungelstetten (mehrmals bayerischer und deutscher Meister) zu nennen.

Aber auch die anderen ortsansässigen Vereine, wie z. B. der Gesangverein, der Verein Deutsche Waffenbrüder/Reservisten etc., zeichnen sich durch Aktivität und Gemeinsinn aus.

Die jährlichen kulturellen und geselligen Feste finden stets eine große, auch überörtliche Resonanz: die Kirchweihen in Penzenhofen (Mitte Mai) und Winkelhaid/Ungelstetten (Mitte Juli), das Bürgerfest mit großer Budenstraße (Mitte September) und der große Christkindlesmarkt (an den Adventswochenenden).

Die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger Winkelhaids manifestiert sich auch im europäischen Gedanken. Zwei gemeindliche Partnerschaften haben sich hieraus ergeben: mit der Südtiroler Gemeinde Teis/Villnösstal (link is external), mit der ungarischen Gemeinden Apc.

Die Gemeinde Winkelhaid sieht ihre kommunalen Partnerschaften als ein vereinbartes Freundschaftsverhältnis zwischen den Gemeinden, als "Schule der Freundschaft" zwischen den Völkern Europas.

Durch diese völkerverbindende Freundschaft sollen nationale Missverständnisse ausgeräumt und über Staatsgrenzen hinweg Brücken geschlagen werden für einen gemeinsamen Weg in eine europäische Zukunft.

Der Gemeinde Winkelhaid kommt in Bezug auf die Naherholung eine wichtige Rolle zu. Umgeben von Wald -vor allem Bannwald-, kein lärm- und luftbelastendes Gewerbe, guter Anschluss an das Nürnberger Wanderwegenetz  (link is external)und die vielen Möglichkeiten zur mannigfachen Freizeitgestaltung qualifizieren Winkelhaid zu einer Wohnsiedlungsgemeinde. 

Gegenwärtig sind noch 12 Vollerwerbslandwirte in der Ortschaft tätig. Insgesamt 28 denkmalgeschützte Anwesen weist Winkelhaid aus.

Herausragend ist hier die alte Johanniskirche in Penzenhofen (erbaut zu Beginn des 15. Jahrhunderts). Sie gilt als ehemaliges Universitätskirchlein, in welcher die Studenten der Altdorfer theologischen Fakultät ihre Probepredigt absolvierten.

Weiterentwicklung der Gemeinde

Nach dem Landesentwicklungsplan kommt der Gemeinde Winkelhaid als eine der drei größten Wachstumsgemeinden im Landkreis Nürnberger Land in der Zukunft eine große Bedeutung zu. Der gegenwärtig in der Fortschreibung befindliche Flächennutzungsplan der Gemeinde wird diesen Entwicklungstendenzen gerecht. 

Die Erhaltung der gewachsenen Strukturen ist fester Bestandteil der gemeindlichen Arbeit. Winkelhaid hat keine Monotonie und keine Gesichtslosigkeit, sondern ist eine Ortschaft mit unverwechselbaren Bildern. 

Im Sommer lädt die Gemeinde zu ausgedehnten Wanderungen, der Ort zu vielen Festen ein. Im Winter bieten sich die stillen und verschneiten Wälder zu beschaulichen Spaziergängen an. Die Bewahrung des kulturellen Erbes ist für die Verantwortlichen der Gemeinde kein Lippenbekenntnis, sondern eine sinnvolle Ergänzung des Verständnisses für ein lebendiges Gemeinwesen - ein Bekenntnis zu Winkelhaid, zu seinen Menschen und zu seinen Vereinen. Winkelhaid wird sich auch in Zukunft aktiv, lebens- und liebenswert zeigen.

Zahlen und Fakten zu Winkelhaid

Einwohnerzahlen, Stand 30.12.2016:

Ortsteile Bürger mit Hauptwohnsitz Bürger mit Nebenwohnsitz Gesamt
Gesamt   4.190  195 4.385

Bürger nach Familienstand:

Familienstand weiblich männlich
ledig    739   837
verheiratet   1.069   1.094
geschieden    176    124
verwitwet    272    68

Bürger nach Religionszugehörigkeit:

Religion weiblich männlich
evangelisch 1.098 988
katholisch  576  468
sonstige  585  670

Bevölkerungsentwicklung:

Ortsteile 1992 1996 2004 2011 2014 2016
Gesamt 3.737 3.958 3.995 4.274 4.348 4.385

Die Altersstruktur unserer Bevölkerung:

 Alter unter 6 7 bis 18 19 bis 65 über 66
Gesamt 270 474 2.737 904

Geographische Informationen zum Gemeindegebiet:

Flächenangaben:

Gesamte Gemeindefläche 6.483.380 m2
Fläche der Wohngebiete 1.021.050 m2
Landwirtschaftliche Fläche 3.015.979 m2
Waldfläche 1.723.415 m2
Verkehrsfläche 553.597 m2

 

Längenangaben:

Gemeindeverbindungsstraßen ca. 5 km
Ortsstraßen ca. 25 km

 

Höhenangaben:

Ungelstetten - Feuerwehrhaus ca. 386 m ü NN
Penzenhofen - Schule ca. 428 m ü NN
Winkelhaid - Rathaus ca. 420 m ü NN

Winkelhaid bei "Unterwegs im Nürnberger Land TV"

Die Gemeinde Winkelhaid hat, in Zusammenarbeit mit Gabriel Schiller und Elmar Feierler, mit Hilfe einer Flug-Drohne, im Herbst 2015 Luftbildaufnahmen und Videos erstellen lassen, um die Gemeinde auf eine neuartige Art vorzustellen und auf nicht alltägliche Weise zu erkunden. An drei Tagen (Mitte November) hat man an über 15 Standorten die Flugdrohne aufsteigen lassen, um möglichst viele Eindrücke sammeln zu können. Wichtig war der Gemeinde Winkelhaid dabei nicht nur die öffentlichen Einrichtungen und die Infrastruktur, sondern auch die idyllische Lage der einzelnen Ortsteile „Winkelhaid, Penzenhofen, Ungelstetten und Richthausen“ einzufangen. Das Ergebnis kann nun auf YouTube bewundert werden und ist auch über die Homepage der Gemeinde Winkelhaid anzusehen.

Dieses Video wurde am 11.10.2014 im Frankenfernsehen ausgestrahlt.

Ortsplan und Bürgerbroschüre

Sehenswürdigkeiten in Winkelhaid

St. Johanniskirche

Stets wurde die Entwicklung des Dorfes Penzenhofen von der Sankt-Johannis-Kirche geprägt. Sie ist das heute weitaus älteste Gebäude in unserer Gemeinde. Eine Turminschrift nennt als Datum der Erbauung das Jahr 1401. Laut einer Urkunde wurde sie 1403 als Frühmesskapelle eingeweiht. Die Laurentiuskirche in Altdorf datiert aus dem Jahre 1407. Alle Hinweise auf die Entstehung des Kirchleins in Penzenhofen sind vermutlich bei dem großen Altdorfer Brand im "Markgrafenkrieg" verloren gegangen. Ein Zeuge aus älterer Zeit ist eine Glocke, die die Inschrift trägt: "Ave Maria gratiae plena Dominus teum".

Die Kirche ist Johannis dem Täufer geweiht. An seinem Namenstag fanden jährlich Gottesdienste und die Kirchweih statt. Es gab auch eine zweite Glocke, die später jedoch als entbehrlich wieder entfernt wurde. In der ersten Zeit der Kirche galt sie nur als Meßkapelle, die dem Bistum Eichstätt unterstand. Später kam sie zum katholischen Dekanat Altdorf und wurde von einem Kaplan als eine der Filialkirchen versehen, ebenso wie Rasch, Altenthann und Ludersheim. Ob Früh- oder Tagesmessen gehalten wurden, ist nicht überliefert.

Bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts gibt es über das Schicksal der Johanniskirche nur wenige Anhaltspunkte. Da sämtliche Dörfer um Altdorf nach dorthin eingepfarrt und als Gemeinde zu klein waren, hatte man es nie für nötig erachtet, einen eigenen Geistlichen nach Penzenhofen zu setzen. Aus Unterlagen geht hervor, dass Penzenhofen im 16. Jahrhundert sowieso nur zirka 10 "Herdstellen" hatte. Bezeugt ist aber, dass im Jahre 1534 der Altdorfer Dekan einen Privatvikar zum Dienst in der Penzenhofener Kirche beauftragt hatte.

Noch im 16. Jahrhundert werden die Frühmessen in Penzenhofen völlig eingestellt. Man gab auch die Gottesdienste auf, so dass die Glocke nur noch benötigt wurde, um zum Morgen- und Abendgebet zu läuten.

Die Kirche lag mehr als 150 Jahre brach. Der Dreißigjährige Krieg setzte ihr schwer zu, führte fast zu ihrer völligen Vernichtung. 1660 wird die Kirche als baufällig bezeichnet. Während des Dreißigjährigen Krieges diente das Johanniskirchlein den Bauern als Zufluchts- und Aufbewahrungsort für Möbel sowie andere Gegenstände. Auch als Versteck für Tiere, die die Bauern vor den räuberischen Horden retten wollten, wurde sie genutzt.

Im Jahre 1691 ließ Georg Andreas Imhof, Pfleger zu Altdorf, das Johanniskirchlein renovieren: eine Flachdecke wurde eingezogen und die Empore eingebaut. Er stiftete auch den Altar und ein Altartuch mit seinem Familienwappen. Nach der Einweihung wurde das Kirchlein als Studentenkapelle genutzt. An der Altdorfer Universität wurde dem Katechetischen ein Homiletisches Seminar angegliedert, das seinen ständigen Sitz in Penzenhofen hatte. Bis zum Jahre 1728 wurden nachweislich über 1000 Predigten abgehalten.

Stark beschädigt wurde die Johanniskirche durch einen Blitzschlag im Jahre 1723. Der Nachfolger von Imhof als Altdorfer Pfleger - Christoph Elias Ölhafen von Schillerbach auf Eismannsberg - ließ eine Uhr an der Kirche anbringen. Aus den Gaben der Gemeinde wurde eine Orgel angeschafft.

1809 - Nach Auflösung der Altdorfer Universität durch König Max I. von Bayern - war das Kirchlein wieder ziemlich verlassen. Von weiteren größeren Kirchenrenovierungen hören wir 1826, 1880 und 1905. 1948 wird das Turmkranzgefäß in seiner ursprünglichen Fachwerkform erneuert. Ein Jahr später wird in der Johanniskirche die erste Konfirmation gefeiert. 1982 wird das Kirchlein völlig restauriert und es erhielt das heutige Aussehen.

Am 31.05.2003 fand die 600-Jahr-Feier statt. Die Personen auf dem Bild v.l.: Pfarrer Gottfried Winning (Sprengel Penzenhofen), Pfarrer Friedrich Baader (Pfarrer für Winkelhaid), Regionalbischof Dr. Röhlin und Dekan Huschke.

Die Geschichte der Gemeinde Winkelhaid

Namen und Wappen der Gemeinde

Ursprung des Namens Winkelhaid:
Die erste Siedlung lag an der Grenze des Nürnberger Reichswaldes, sozusagen im Winkel zwischen Wald- und Heidelandschaft = Winkelhaid.

Wappen der Gemeinde:
Das Wappen der Gemeinde Winkelhaid zeigt ihre historischen Grundlagen: Winkel, Kreuzstab, Bienenkorb. 

Wappenbeschreibung: 
In rot auf grünem Boden ein goldener Bienenkorb, darüber schräg gekreuzt ein silbener Kreuzstab und ein silbener Winkel.

Deutung: Das Wappen soll die ursprüngliche Tätigkeit in unserer Gemeinde dokumentieren - die Bienenzucht; das Kreuz soll auf den Ursprung des Ortsnamens deuten. 

Geschichtliche Entwicklung

Erstmalige urkundlichen Erwähnungen: 

  • 1129 Penzenhofen 
  • 1274 Richthaus
  • 1274 Winkelhaid 
  • 1284 Ungelstetten 

Die Zeit zwischen 1040 und 1050 gilt als Datum für die erste Seßbarmachung von Siedlern nach Christi Geburt in unserem Gebiet. Alle drei Ortsteile der Gemeinde Winkelhaid (Winkelhaid, Penzenhofen, Ungelstetten) entstanden aus Zeidlergütern heraus. 

Im 13. Jahrhundert gehörte Winkelhaid zur Hofmark Altdorf, die Nürnberger Reichsgut war. Als Altdorf mit seiner Hofmark 1360 an die Burggrafen von Nürnberg verkauft wurde, gehört auch Winkelhaid dazu. 1504 kam Winkelhaid und Penzenhofen zur Reichsstadt Nürnberg. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft in Ungelstetten hatte dagegen das Waldamt Laurenzi in Nürnberg inne. 

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts können für unsere Gemeinde insgesamt 50 Anwesen nachgewiesen werden. Der 30-jährige Krieg brachte für unser Gebiet viel Leid und Unglück. Hohe Steuerabgaben und die Belastung aufgrund durchziehender (einquartierender) Truppen, vor allem aber auch viele Plünderungen, Prassereien, Brandschatzungen und Verwüstungen brachten große Not.

Es dauerte ein Jahrhundert, bis der Rückschlag durch diesen großen europäischen Krieg überwunden werden konnte. Danach setzte eine vermehrte Siedlungstätigkeit in und um Winkelhaid ein.

Um 1710 wurde das erste Schulhaus in Penzenhofen errichtet. Für das 18.Jahrhundert kann ein bescheidener Wohlstand unter den Bürgern festgestellt werden und Ende jenes Jahrhunderts besaß unsere Gemeinde insgesamt zirka 380 Einwohner.

Die sich Ende des 18. Jahrhunderts ergebenden Herrschaftsverhältnisse in unserem Raum sind das Resultat jahrhundertelang dauernder Entwicklungen. Stärkste und flächenmäßig größte Territorialherren waren die Markgrafen von Ansbach und Bayreuth. Ihr Gebiet umfasste unseren heutigen Regierungsbezirk Mittelfranken. Nach einer kurzen Zusammengehörigkeit zu Preußen kam das Fürstentum Ansbach zu Bayern. Am 21. September 1806 wurde die Reichsstadt Nürnberg mit ihrem gesamten Territorium - so auch mit Winkelhaid - nach Bayern einverleibt. 

Mit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Nürnberg-Feucht-Winkelhaid-Altdorf (15. Oktober 1878) traten große Veränderungen in unserer Gemeinde ein. Das Pendlerwesen entstand. Viele Winkelhaider fanden in Nürnberg ihren Arbeitsplatz. Aber auch Nürnberger siedelten in unserer Gemeinde an. Die Bevölkerungszahl wuchs. Der erste Weltkrieg und die anschließende Zeit der Inflation stoppte die seit vielen Jahren kontinuierliche wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung und die rege Bautätigkeit ließ nach. Es kam zu großen Rückschlägen. 

1925 werden für Winkelhaid 955 Einwohner gezählt. Der 2. Weltkrieg traf alle ungeheuerlich. Das Jahr 1945 markierte dann eine fundamentale Epochenzäsur, die in ihrer Bedeutung allenfalls noch mit dem Neubeginn von 1648 verglichen werden kann.

Im Dezember 1945 konstituierte sich der bayerische Staat. Die Neuorientierung des Lebens trat langsam ein. Der Begriff vom "Deutschen Wirtschaftswunder" machte die Runde. Winkelhaid wuchs durch den Zuzug von Flüchtlingen, Vertriebenen und Ausgebombten. Nach der Volkszählung von 1950 wies unsere Gemeinde insgesamt 1.388 Einwohner aus. Der heutige Ortsteil Penzenhofen war noch eine selbständige Gemeinde. 

Im Jahre 1972 kam Penzenhofen nach der Gemeindegebietsreform zu Winkelhaid. Der Wechsel von der ursprünglich rein landwirtschaftlich orientierten Gemeinde zur Wohnsiedlungsgemeinde war zu dieser Zeit fast abgeschlossen. 1976 wurde die 3.000-Einwohnergrenze erreicht und gegenwärtig leben über 4.200 Bürgerinnen und Bürger in Winkelhaid. 

Das in den letzten 35 Jahren verhältnismäßig starke Bevölkerungswachstum ist vor allem auf drei gewichtige Gründe zurückzuführen: 

  • 1. Aufgabe der kleinen landwirtschaftlichen Betrieben und damit größere Zurverfügungstellung von Bauland; 
  • 2. die gute und vorteilhafte verkehrsmäßige Lage und Anbindung Winkelhaids an die Bundesautobahnen, Staats- und Kreisstraßen sowie an die Bundesbahn (S-Bahn); 

In Winkelhaid lässt sich eine Änderung der gewerblichen Tätigkeit im Verlauf ihrer Entwicklung feststellen: Früher ging unsere Bevölkerung vor allem der Land- und Forstwirtschaft mit Bienenzucht (Zeidelweide) nach; daneben auch noch der Hafnerei und Töpferei.

Heute prägen unser gemeindliches Wirtschaftsgeschehen mannigfache Handwerks- , Handels- und Dienstleistungsbetriebe aller Versorgungsebenen. Entsprechend dem Regionalplan der Industrieregion Mittelfranken und dem Landesentwicklungsplan gehört Winkelhaid zu den drei größten Wachstumsgemeinden der Zukunft im Landkreis Nürnberger Land.